Unser Ziel: ist die Entlastungsstraße jetzt !

Unser Ziel: ist die Entlastungsstraße jetzt !

Seit 1935 findet sich eine Entlastungsstraße im Westen als Anbindung in den Plänen der Stadtplaner und wird von diesen als notwendig erachtet. Teilbereiche sind auch bereits verbindlich im Bebauungsplan festgeschrieben. Auch erfolgten diverse Grundstückserwerbe durch die Stadt zur Realisierung des Vorhabens.
Dennoch scheiterte das Vorhaben im Laufe der Jahrzehnte immer wieder aus diversen Gründen, zuletzt vor allem aus finanziellen Gesichtspunkten.
Während zunächst an eine vierspurige Umgehungsstraße (Westumgehung) gedacht war und dann an die Realisierung durch einen sehr kostenaufwändigen Tunnel, sieht die gegenwärtige Planung als Entlastungsstraße West eine sich gut einpassende und trassenmäßig bereits teilweise vorhandene Straße vor.

Die geplante Straße wird deutlich mehr Abstand zur vorhandenen Wohnbebauung haben, als das in früheren Planungen der Fall war, ferner wird sie durch entsprechende Maßnahmen aktuellen Schallschutzvorgaben gerecht werden müssen und keinesfalls ein Naturschutzgebiet queren, was häufig von Gegnern der Straße zu hören ist.

Durch die geplanten Kreisel sollen sowohl eine Geschwindigkeitsreduzierung als auch eine gute Anbindung der anliegenden Straßen und insbesondere zu den Hochschulen, dem Wissenschaftspark und den Kliniken gegeben sein. Im Rahmen der Realisierung wären auch ein Grün- oder Baumstreifen in der Mitte, sowie Fahrradwege denkbar.
Entlastet würden durch die Straße vor allem der heute unerträglich belastete Straßenzug Mozart-/Händel-/Gluckstraße, in dem dann sogar Durchfahrtssperrungen vorgesehen sind, als auch weitere Straßenzüge, wie beispielsweise die Albrecht-/Caprivistraße, die Natruper Straße, die Lotter Straße und sogar der Wall.

Was sagen die Kritiker und Gegner der alten Westumgehung bzw. Entlastungsstraße?

Kritiker der Entlastungsstraße befürchten eine "breite Schneise der Verwüstung" in einem Naturschutzgebiet sowie eine Mehrbelastung durch den Verkehr; zum Teil stützen sich diese Befürchtungen auf die alten Planungen eines Westtunnel oder einer vierspurigen Umgehungsstraße West aus den 70´er Jahren.
Dem kann man entgegenhalten, dass nach den neuen Planungen das Gebiet Natruper Holz nicht durchschnitten wird, ein Teil der Straße durch die bereits gebaute Anbindung an das Klinikum schon jetzt vorhanden ist.

Die Entlastungsstraße, versehen mit Kreiseln, Fahrradwegen, Querungshilfen und Lärmschutzwänden verläuft in großem Abstand (z.B obere Wilhelmstraße 100 Meter) zu den Anwohner - sie bietet somit die Chance für eine deutliche Entlastung der Anwohner der Innenstadt, des Walls und der jetzigen heimlichen Umgehungsstraßen, bei denen der Verkehr in 3 bis 4 Meter Abstand verläuft

Wer spricht sich in der Politik für die Entlastungsstraße aus ?

Die Entlastungsstraße West ist die einzige Alternative, um die seit Jahren hohen Verkehrs-belastungen am Westerberg vor allem in den Wohngebieten zu reduzieren“, ist sich CDU-Ratsfrau Katharina Pötter sicher. „Bereits heute sind die Belastungen für die betroffenen Straßen nicht hinnehmbar und wir müssen davon ausgehen, dass der Verkehr durch die erfolgreiche Entwicklung der ehemaligen Britenflächen noch zunimmt. Wer sich gegen eine Entlastungsstraße West ausspricht, muss den Bewohnern in den betroffenen Wohnge-bieten auch sagen, dass es keine Verbesserung der Verkehrsführung und keine Reduzierung des Durchgangsverkehrs in der Weststadt geben wird“, so Katharina Pötter weiter. Die CDU hält es zudem für zwingend erforderlich die ehemaligen Kasernenflächen und insbesondere den Wissenschaftspark verkehrlich sinnvoll zu erschließen um so eine gute Nachnutzung der Gebiete zu ermöglichen. Gerade auch vor dem Hintergrund der erfolgreichen Entwicklung unserer Hochschule, muss eine sinnvolle Erschließung dieser Bereiche erfolgen. Diese Möglichkeit bietet sich mit der neue Straße in hervorragender Weise. Neben der Erschließung dieser Bereiche und der Entlastung der an-liegenden Bereiche führt die Entlastungsstraße zu erheblich weniger Verkehr auf der Caprivi- und Albrechtstraße, der Lotter Straße, der Martinistraße und letztlich auch auf dem Wall-ring.
Dass die Grünen eine Zweispurigkeit am Neumarkt fordern, gleichzeitig aber den Bau der Entlastungsstraße West ablehnen, wird von der SPD-Fraktion scharf kritisiert. Wer den Neumarkt vom Durchgangsverkehr durch eine zweispurige Straßenführung entlasten wolle, muss auch wie die SPD-Fraktion konsequenterweise für den Bau der Entlastungsstraße West eintreten, damit dem Autoverkehr eine Alternative zur Umfahrung des Stadtzentrums angeboten werden kann.

Wer spricht sich in der Politik gegen die Entlastungsstraße aus ?

Wer spricht sich in der Politik gegen die Entlastungsstraße aus ?

Eine ungewöhnliche Allianz...

Die Befürworter der A33 Nord und die Befürworter des ersten Drittels der Entlastungsstraße West (T. Thiele, FDP sowie M. Hagedorn und T. Klein, Grüne) stimmen für die Erschließung des Wissenschaftsparks, sperren sich aber gegen die Entlastung der heimlichen "Westumgehungen" - soll hier wirklich Wiesen wirklich vor Abwohnerschutz gelten ?

Wenig bekannt ist, daß auch Grüne und FDP dem ersten - nicht zur Abstimmung anstehenden - Drittel zur Erschließung des Wissenschaftsparks und der neuen Wohngebiete an der Scharnhorstkaserne bereits zugestimmt haben. Die Kosten betragen ca. 3 Millionen € und sind somit von dem Teilstück, welches zur Abstimmung ansteht, abzuziehen. Der - zur Abstimmung anstehende - logische Lückenschluß von der Sedanstraße zur bereits bestehenden Straße am Klinikum wird dann nur noch mit ca. 6,5 Millionen beziffert und könnte mit Fördermitteln bedeutend reduziert werden.
Die Entlastungsstraße West ist somit nicht nur die logische städteplanerische Konsequenz der erfreulichen Entwicklungen an den ehemaligen Kasernenflächen und der Uni, sondern trägt auch dem sog. Masterplan Mobilität Rechnung, welcher durch dieses Teilstück eine spürbare Verkehrsreduzierung der Lotter Straße, der Martinistraße, der Natruper Straße und des westlichen Wallrings, sowie an den heimlichen "Umgehungen" an der Gluck/Mozart/ Am Natruper Holzstraße prognostiziert. Sowohl CDU als auch SPD stellten inzwischen fest, daß eine Neuordnung des Neumarktes und eine weitere positive gewerbliche Entwicklung in ganz Osnabrück nur mit einer Entlastungsstraße West möglich sein wird.
Prowest betont erneut, daß die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt im Mai 2014 über die Entlastungsstraße West (einspurig, mit Kreiseln und Fahrradwegen versehen) und nicht über das 70´er Jahre Projekt der alten Westumgehung (mehrspurig) abstimmen werden.

125.000 € gegen die Entlastungsstrasse....

die Motivation der Gegner....

Dieser Sponsorenflyer wurde versehentlich von der Bepo online gestellt. Das Ausmaß der Werbemaßnahmen (Kinowerbung (!), Plakate, facebook, Werbemittel wie Fahrradwimpel, Benefizkonzerte, Banner) übersteigen mit einem errechneten Budget von 125.000€ bei weitem die Kosten der Wahlkampfwerbung der großen Volksparteien bei der Europawahl. Die Maßnahmen werden von einer der teuersten Werbeagenturen Osnabrücks geleitet. Die Höhe des Budget lassen Mutmaßungen über die Motivation und die Initiatoren selbst in die Höhe schiessen...

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Was sagen Stadtplaner und Gutachter ?

Was sagen Stadtplaner und Gutachter ?

Nachdem die Notwendigkeit der Straße seit Jahrzehnten bereits bei Fachleuten und Anwohnern außer Frage steht hat deren Realisierung nun durch den Abzug der Briten und die Konversion noch erheblich an Bedeutung gewonnen. Der Wissenschafts-/und Wohnpark soll quasi als eigenes Viertel entstehen, bei Uni und FH kommt es zu erheblichen baulichen- und Kapazitätserweiterungen, die auch nach den Erhebungen zu deutlich Mehrverkehr führen werden.
Hinzu kommen die Ansiedlungen der Verwaltung und Polizei im Hafen, die sich ebenfalls beim Verkehrsaufkommen stark auswirken werden, wie z.B. auch die Ansiedlung von Kaffeepartner zeigt. Den möglichen ökonomischen Schäden wird dadurch Rechnung getragen, das die neue Entlastungsstraße bereits vorhandene Straßen am Klinikum einbezieht und nur noch über Ackerland verlaufen soll. Zur Finanzierung des Baues können auch weiterhin Landesmittel herangezogen werden: Stadtbaurat Griesert bekräftigte am 3.8.2011 gegenüber ProWest, dass es noch immer möglich ist, Landesmittel aus dem Entflechtungsgesetzt für die Entlastungsstraße West zu aktivieren. Wir hoffen, daß der Nachfolger Herrn Grieserts im Stadtbauamt ebenso engagiert dieses wichtige Projekt weiterverfolgt.


Präsentation der Stadt Osnabrück zur Entlastungsstraße

Unser Fazit

So begrüßenswert diese Entwicklungen für die Stadt Osnabrück sind, so sind jetzt von der Stadt weitsichtige und verantwortungsvolle Infrastrukturmaßnahmen und Anbindungsmöglichkeiten, die diesen Mehrverkehren gerecht werden, gefordert. Die bislang betroffenen Straßenzüge haben die Belastungsgrenzen bereits überschritten und sind auch nach den Vorgaben der aktuellen Bauleitplanungen nicht weiter zu belasten, sondern zu entlasten.
Verdeutlicht hat das auch der Masterplan Mobilität aus dem Jahr 2010, der auf der Basis der Verkehrsentwicklung bis zum Jahre 2025 die Notwendigkeit und absolute Priorität einer Entlastungsstraße West festgestellt und hervorgehoben hat.

Insofern muss es nun das Ziel sein, die Planungen unter Einbeziehung aller Aspekte endlich wieder aufzunehmen und voranzutreiben, damit eine Realisierung, die leider ohnehin nicht kurzfristig möglich ist, zumindest so schnell wie möglich erfolgen kann, zumal die Erweiterungen bei Uni/FH, das Entstehen des Wissenschaftsparks und die Ansiedlungen im Bereich Hafen bereits umgesetzt werden.

Unser Fazit
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